Geschichte - FF Großpösna

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Geschichte

Wissenswertes
 
Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr!“ ist der Leitspruch der Feuerwehrleute. Seit Jahrhunderten bekämpfen sie Feuer, retten Leben und schützen Sachwerte. Wann genau die erste Feuerwehr gegründet wurde ist unklar, doch bereits seit 564 v. Chr. soll es erste Hinweise auf eine erste Löschgruppe in China gegeben haben. Und auch in Rom, welches mit seinen   Millionen   Einwohnern   und   vielen   Stadtbränden   dringend   auf   eine   Feuerwehr angewiesen war, gab es erste Anzeichen zum Brandschutz. Bereits 100 v. Chr. soll es erste private Feuerwehren gegeben haben. Damals arbeiteten Sklaven für ihre Besitzer, um Brände zu vermeiden oder möglichst schnell zu bekämpfen.
Heute ist niemand mehr auf die Arbeit von Sklaven angeweisen und unsere Kameraden engagieren sich ehrenamtlich in der Feuerwehr.
Am 16. August 1926 fanden sich in einige Männer aus Großpösna zusammen und gründeten die Freiwillige Feuerwehr Großpösna um den Brandschutz unserer Gemeinde sicherzustellen. Von nunan, waren sie Zuständig für die Bekämpfung von Bränden und die Schadensabwehr der Gemeinde Großpösna.
Damals war die Technik noch nicht so ausgereift wie damals. Mit einer Motorspritze vom Typ Magirus oder dem ersten Feuerwehrfahrzeug, einem Dux für 860 Reichsmark wurde damals zu Einsätzen ausgerückt.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Feuerwehr Großpösna auf eine harte Probe gestellt. Durch den Wehrmachtseinzug standen viele Kameraden nicht mehr für den Einsatzdienst zur Verfügung. Dennoch waren sie im Dezember 1943 mehrere Tage im Einsatz in Leipzig. Auch der Schafstall in Güldengossa musste nach einem Bombenabwurf gelöscht werden.  Da die Kameraden ans Ende ihrer Kräfte kamen, wurden in den letzten Kriegstage Bürger aus Großpösna verpflichetet, die Feuerwehr zu unterstützen.
Im Jahr 1957 wurde auf dem Dach der Brennerei eine Sirene installiert, welche die Alarmierung der Kameraden erheblich verbesserte. Bis dahin wurden die Feuerwehrangehörigen noch mit Handsirenen alarmiert. Eine zweite Sirene wurde auf der Schule, dem heutigem Kindergarten in Großpösna montiert.
Im Jahr 1958 wurde ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr Großpösna in der heutigen Robert-Bothe-Straße 6 gebaut.
Durch gute Leistungen der Wehr bekam Störmthal 1966 ein Fahrzeug vom Typ Granit (K30) mit Schlauchanhänger. Von nun an war unsere FF nicht mehr auf Fremdhilfe, in Sachen Zugfahrzeug angewiesen. Auf Grund eines guten Ausbildungsstandes und der Beweglichkeit durch das Fahrzeug, wurde die Wehr zur Brandschutzeinheit der Zivilverteidigung übernommen.  
Auch die Fahrzeuggtechnik wurde besser. 1987 wurden der Gerätewagen Logistik GW-L1, sowie der LO Robur gebaut und der Feuerwehr Großpösna übergeben.
1992 erhielten wir ein Vorrauswagen, welcher den Erstangriff übernehmen konnte.
Zur Jahrtausendwende wurde unserer Fuhrpark durch ein neues Löschfahrzeug 16/16 aufgerüstet. Mit 1600 Liter Wassertank und ca 400 Meter Schlauch rückt dieses Fahrzeug bei jedem Einsatz mit aus.
Die Feuerwehr Großpösna vergrößerte sich weiter. Das alte Gerätehaus wurde zu klein und so zogen wir 2010 in ein neuegebautes Gebäude gegenüber des PösnaParks um. Im gleichen Jahr erhielt Großpösna einen neuen Komandowagen, welcher den VRW aus dem Jahr 1992 als MTW anlöste. Mit dem neuen Rettungsboot RTW-2 sind wir seit dem auch bei Einsätzen auf dem Störmthaler See bestens ausgerüstet.
Aktuell sind wir in Großpösna 28 aktive Kameraden, davon 3 Frauen, welche jährlich zu ca 70 Einsätzen aller Art ausrücken.
 
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